Endlich wieder Wettkampfluft

Nach der pandemiebedingten Wettkampfpause wird Paratriathlet Günther Matzinger am kommenden Samstag im niederösterreichischen Wallsee endlich wieder Wettkampfluft schnuppern. Dieses Mal aber nicht in einem Para-Rennen, sondern den Österreichischen Meisterschafen im Triathlon-Sprint.

750 Meter Schwimmen, 19 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen gilt es zu bewältigen. „Wettkämpfe bringen die nötige Motivation, im Training an die Grenzen zu gehen. Deshalb wird es jetzt wieder Zeit, sich messen zu können”, freut sich Matzinger auf die heimischen Meisterschaften, bei der nicht nur die österreichische Triathlon-Elite am Start stehen wird, sondern auch zahlreiche Weltklasseathleten mit internationalem Top-Ranking. “Das wird der bestbesetzte Triathlon werden, der je in Österreich stattgefunden hat”, ist sich der Salzburger der starken Konkurrenz bewusst. Umso mehr Ansporn ist zu verspüren: “Ich bin gut drauf und echt schon gespannt, wie ich mich in diesem Feld schlagen kann”, so Matzinger.

Ganz den alten Gewohnheiten wird aber auch dieses Rennen nicht entsprechen. Um den Abstand zwischen den Athleten möglichst groß zu halten, wird der Start in 10-Sekunden-Intervallen erfolgen – und nicht wie sonst üblich als Massenstart. Die zweite einschneidende Veränderung wird das Verbot des Windschattenfahrens sein. “Aber darüber bin ich nicht traurig, weil das kenne ich aus den Para-Rennen und mein Rückstand aus dem Schwimmen wird so nicht noch zum zusätzlichen Nachteil”, weiß der seit Mai 33-Jährige, der mit Startnummer 54 ins Rennen gehen wird.