Matzinger brennt auf Triathlon-WM-Debüt

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) feiert der Salzburger Günther Matzinger sein WM-Debüt im Paratriathlon. Für die Titelkämpfe in Lausanne bekam der 32-Jährige vor wenigen Tagen eine Wildcard zugesprochen. Nun peilt er auf dem anspruchsvollen Kurs die Top 10 an.
Auf dem Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio sind bei der WM besonders viele Punkte für die Qualifikationsrangliste erreichbar. Die besten drei Ergebnisse im Qualifikationsjahr gehen in die Rangliste ein. Nur acht bis zehn Athleten lösen auf diesem Weg in seiner Klasse einen Startplatz. Dementsprechend wäre ein Top-Ergebnis in Lausanne besonders wertvoll. “Es ist schwer zu sagen, wo ich mich einordnen kann, weil bei der WM wirklich die gesamte Weltelite am Start ist. Ein Top-10-Ergebnis ist mein Ziel, jeder Rang weiter vorne ist eine Zugabe”, erklärt Matzinger.
Die WM-Strecke beschreibt der Salzburger, der sich seit kurzem ausschließlich auf den Triathlon konzentriert, als sehr fordernd. “Der Genfer See ist sehr lässig. Die Radstrecke ist sehr anspruchsvoll. Es sind drei Runden mit jeweils zwei Anstiegen zu fahren. Die Laufstrecke wiederum ist eher flach”, charakterisiert der 32-Jährige das Streckenprofil. Nach seiner Ankunft in der Westschweiz hatte Matzinger auch bereits Gelegenheit, die Strecke zu testen. “Eine anspruchsvolle Radstrecke ist sicherlich kein Nachteil für mich”, kann er sich gut damit anfreunden. Die letzte Teildisziplin ist ohnehin seine große Stärke: “Auf der flachen Laufstrecke hoffe ich dann, meine Stärke ausspielen zu können.” Während die Temperaturen in Lausanne derzeit noch hoch sind, werden für Sonntag sogar eventuell Regenschauer erwartet.