Bestleistung bei der Leichtathletik Gala in Rif neuerlich unterboten
Günther Matzinger wird über 800 Meter schneller und schneller. Bei der Premiere der Salzburger Leichtathletik-Gala in Salzburg nützte Matzinger den angestrebten Rekordversuch der Veranstalter im Hauptlauf, um seine Bestleistung über 800 Meter neuerlich nach unten zu schrauben. Der Salzburger finished in 1:51,42, um 12 Hundertstel schneller, als vergangene Woche in Regensburg: „Wie erwartet, sind die Topläufer vorne extrem schnell losgestartet, ich habe versucht, mich hinten ans Feld dranzuhängen und das schnelle Tempo zu nützen. Mit dieser Zeit habe ich meine persönliche Bestleistung um 12 Hundertstel unterbieten können und bin mehr als zufrieden. Vor heimischem Publikum im Hauptlauf ein solches Rennen zu laufen, ist ein absolutes Highlight. Endlich tut sich wieder was in der Salzburger Leichtathletik, das ist genial. Die Bedingungen waren einfach nur perfekt, so einen Leichtathletikabend kann man sich nur wünschen.“
Ich habe die ganze Woche an einer leichten Oberschenkel Verletzung herumlaboriert und im Training dementsprechend weniger gemacht. Aber vielleicht war das genau, was es gebraucht hat.
Das Feld in meinem Lauf war rappelvoll. 15 Starter und allein auf meiner Bahn 3 Läufer. Ich bin also aus der zweiten Reihe gestartet, hatte dafür aber einen zwei "Tempomacher" ab dem ersten Meter. Die ersten 200m wurden extrem schnell angegangen. Ich war am Ende des Feldes ud bin trotzdem in 26 durch. Die 400m Durchgangszeit war dann 44 hoch. Nach 500 Metern habe ich mich noch sehr gut gefühlt und begonnen ein paar Plätze gut zu machen. Auf die letzten 150m konnte ich noch gut zusetzen und wurde schlussendlich 6. in meinem Lauf. Die Zeit von 1:51,57 ist neue PB und fast 3 Sekunden schneller als letztes Jahr in Regensburg.
Als nächsten Höhepunkt in der noch jungen Saison starte ich nächste Woche bei der Salzburger Leichtathletik Gala auch über 800m. Würd mich freuen wenn sich ein paar Zuseher dorthin verirren ;)
Das St. Pöltener Topmeeting war heute, wie befürchtet, geprägt von Regen, Wind und kalten Temperaturen. Günther Matzinger kam mit den widrigen Verhältnissen aber gut zurecht, lief die 400m in 50,04 und zeigte sich zufrieden: „Mehr wäre heute, angesichts der äußeren Umstände nicht drin gewesen. Wenn ich mich mit meinem Trainingspartner Andy Rapatz vergleiche, der heute nur drei Meter vor mir lag, mir normalerweise immer mehr Zeit abnimmt, stimmt mich das sehr positiv. Mit dem aktuell dritten Platz in der österreichischen Bestenliste im Gepäck fahre ich heute sehr befreit nach Hause."
Beim Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten will sich Österreichs paralympisches Aushängeschild Günther Matzinger für seine erste internationale Meisterschaft bei den Nichtbehinderten empfehlen.
Beim Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten, einem von drei Topmeetings in Österreich, startet Günther Matzinger morgen, Donnerstag, über die 400m. Schließlich gilt es, sich beim stark besetzten Meeting einmal mehr für einen Start bei der Team- EM, von 22. bis 23. Juni in Litauen, zu empfehlen: „Wenn ich unter den schnellsten vier Österreichern über 400 Meter bin, werde ich für die Team- EM nominiert und laufe in der 4x400m Staffel. Das wäre meine erste internationalen Meisterschaft bei den Nichtbehinderten und neben der IPC WM absolutes Saisonhighlight.“ Beim stark besetzten Meeting startet auch Trainingspartner Andi Rapatz, momentan schnellster Österreicher über die 400m: „Es ist für mich optimal, wenn ich mich ein wenig ziehen lassen kann. Ziel ist es, schneller als bei meinem letzten 400er in Italien zu sein. Der ist ja mit 50,54 nicht optimal verlaufen. Ein wichtiger Faktor wird es morgen auch sein, mit den Wetterbedingungen zu Recht zu kommen. Es soll kalt, windig und regnerisch werden.“
Der erste 800er der Saison im Rahmen des Internationalen Pfingstmeetings in München endete für Doppelolympiasieger Günther Matzinger nicht ganz nach Wunsch: „Leider musste ich, wie befürchtet, das Tempo machen, weil das Feld nicht allzu stark besetzt war. Die erste Runde war mit 55 Sekunden noch im Plansoll, danach hatte ich einfach zu wenig Körner, um als Tempomacher gegen den Wind anzukämpfen.“ Unterm Strich bleibt für den Salzburger in München eine Zeit von 1:54:00 und Rang 2: „Es war zwar kein perfektes Rennen, aber angesichts der Rahmenbedingungen bin ich auch nicht ganz unzufrieden“, erklärt Matzinger, der sich jetzt auf den nächsten 400er im Rahmen des „Liese Prokop Memorials“ in St. Pölten am 30. Mai vorbereitet.
Nach seinem erfolgreichen Start in die Freiluftsaison in Villach und einem durchwachsenen 400er in der Toskana startet Günther Matzinger beim Internationalen Pfingstmeeting in München.
Erstmals in dieser Saison geht es in München über Matzingers Paradedisziplin, die 800 Meter. Der Doppelolympiasieger ist als Nummer Zwei des Meetings gesetzt: „Ich will auf alle Fälle vorne mitreden. Ich hoffe nur, nicht Tempo machen zu müssen, dann ist was drin, denn ich bin ganz gut drauf. Ob sich eine Zeit im Bereich meiner persönlichen Bestleistung um die 1:51 ausgeht, wird man sehen.“
Dabei liegt momentan ausgerechnet über dem Start in seiner Paradedisziplin ein Schatten. Das Internationale Paralympische Komitee hatte vor kurzem beschlossen, eine neue Klasse einzuführen und diese nur mehr über 100 Meter bis 400 Meter laufen zu lassen. Grenze für die Beurteilung, ob Klasse T46 oder T47 ist der Ellbogen. Für Matzinger würde dies eine Klassifizierung in T47 bedeuten. Begründung für diese neue Einteilung: Bei Leuten mit Ellbogen wäre der Nachteil auf die längeren Strecken ein zu geringer: „Für mich ist das einfach nur Schwachsinn und nicht nachvollziehbar. Im Endeffekt geht es da um 3cm“, erklärt Matzinger. Dem Olympiasieger über die 800 Meter erwägt derzeit Schritte gegen diese Entscheidung des Verbandes, er wird bei der WM im Juli aber höchstwahrscheinlich nicht um den Titel über die 800 Meter laufen können: „Ich werde weiterhin voll über die 800 Meter trainieren. Das ist meine Hauptstrecke. Und wenn ich einen guten 800er laufen kann, dann sollte auch der 400er okay sein. Starts über 100 und 200 Meter sind für mich aber kein Thema: Aus mir wird kein Sprinter mehr.“
Obwohl über die 3x1000 Meter der Vereinsrekord des ÖTB Salzburgs um acht Sekunden unterboten werden konnte, reichte die Zeit von 7:50,20 für Maximilian Fridrich, Günther Matzinger und Florian Pammer knapp nicht für die Medaillenränge: „Wir sind buchstäblich auf den letzten 10 Metern noch überholt worden. Trotzdem haben wir uns in derselben Besetzung gegenüber dem letzten Jahr um etwa 30 Sekunden steigern können. Und für mich war die Zeit von 2:30 heute meine inoffizielle persönliche Bestleistung über 1000 Meter“, erklärt Matzinger.
Über die anschließenden 4x400 Meter reicht es für die Staffel des ÖTB Salzburgs dann mit Rang 6 für eine Platzierung: „Die Konkurrenz über 400 Meter ist viel stärker, aber auch hier haben wir uns gegenüber dem vergangenen Jahr steigern können“, so Matzinger, der sich mit seiner Zeit von 48,40 über die 400 Meter mehr als zufrieden zeigt: „Die Staffel-Staatsmeisterschaften waren eine erste Standortbestimmung. Ich fühle mich wirklich gut gerüstet, die Form stimmt und ich kann mich auf die kommenden Wettkämpfe freuen.“
„Die Staffel-Staatsmeisterschaften sind eine Standortbestimmung. Ich laufe in der Staffel des ÖTB Salzburg sowohl 3x1000m, als auch 4x400m. Ziel ist es, wie im vergangenen Jahr, in die Medaillenränge zu laufen“, erklärt Matzinger, dem die paralympischen Erfolge viel Energie verliehen haben: „Mein Ehrgeiz ist größer als je zuvor.“
Vieles hat sich getan, seit den beiden Goldenen, mit persönlicher Bestleistung in 48,45 Sekunden über 400 Meter und mit Weltrekord, in 1:51,82 über 800 Meter. Mit zweifach Gold bei den Paralympics hat sich der 25jährige Salzburger in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt: „Natürlich bin ich mit Einladungen überhäuft worden, aber ich habe auch schnell wieder begonnen, mich auf das Wesentliche, nämlich auf das Training zu konzentrieren.“ London 2012 hat das Leben von Günther Matzinger gehörig auf den Kopf gestellt. Dank des neuen Hauptsponsors Wüstenrot kann der Bankier seinen Anzug getrost im Schrank lassen und sich voll aufs Laufen und damit auf seine Leidenschaft konzentrieren: „Mein Saisonziel ist die Verbesserung meiner Bestleistungen über 400m und 800m. Wenn alles gut läuft, möchte ich heuer erstmals unter 1:50,00 bleiben. Dafür muss ich die eigene Bestleistung und damit den Weltrekord schon um fast zwei Sekunden steigern.“
Schließlich sind die Olympiagoldenen nicht das Ende der Fahnenstange, der 25jährige träumt jetzt von einem Start bei einer internationalen Meisterschaft der Nichtbehinderten: „Für die Limits muss ich mich aber noch deutlich steigern, denn sie liegen z.B. bei der Hallen EM 2015 bei 1:49,00. Nachdem ich erst vor kurzem ins volle Training eingestiegen bin, bin ich gespannt, was da noch möglich ist.“
In einem Teambewerb könnte sich der Traum schon im Juni erfüllen, wenn die Team EM in Litauen am Programm steht: „Wenn ich heuer unter den schnellsten vier Österreichern über 400m bin, könnte es mit der Aufstellung für die 4x400m Staffel klappen. Das wäre meine erste internationale Meisterschaft bei den Nichtbehinderten.“
Großes Saisonhighlight ist aber die IPC Weltmeisterschaft von 19.-28. Juli in Lyon: „Der Weltmeistertitel fehlt mir noch und ist natürlich Ziel nach den Ergebnissen letztes Jahr.“
Bevor nächste Woche mit den Staffelmeisterschaften schon die Freiluftsaison startet, trafen sich die Kornspitz Spothilfe Athleten heute in der Zentrale in Asten. Neben Fotoshoot und Interview durften wir auch unser Bäckertalent beim Kornspitz backen zeigen. Es geht also gut gestärkt in die nächsten Trainingseinheiten. Heute 3x6xMinutenlauf.
Gestern waren wir zur Leonidas Gala im Terminal 2 eingeladen. Bei der Wahl zu Salzburgs Sportler des Jahres wurde ich hinter Marcel Hirscher zweiter und durfte den Silbernen Leonidas entgegen nehmen. Der bekommt einen Ehrenplatz bei mir zu Hause. Danke nochmal fürs online Abstimmen. Wie man sehen kann hatten wir einen super Abend.
Heute sind wir wieder vom Trainingslager in Italien zurückgekommen. Eine Woche lang haben wir in Lignano zwei mal am Tag trainiert. Die Kärntner Kollegen fahren seit 20 Jahren dorthin und können sich nicht an so kalt feuchtes Wetter erinnern. Uns blieb also nichts anderes übrig als uns ständig zu bewegen um nicht auszukühlen. Die Trainings waren trotzdem sehr gut und der Umfang deutlich höher als in den Wochen zuvor. Am Freitag haben wir uns bei einem letzten Intervalltraining dann noch ordentlich vernichtet.
Heute bin ich das erste mal auf Langlaufski gestanden. Zum Glück hatten wir mit Andrea Grossegger eine super Trainerin, die uns gleich die richtige Technik gezeigt hat. Lustig wars und sicher eine gute Ergänzung zum sonstigen Lauftraining.
Gestern fand im Haus des Sports in Wien der "Austrian Athletics Award" statt, bei dem der ÖLV u.a. die Leichtathleten des Jahres auszeichnete. Neben zahlreichen Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft waren alle EM-Starter anwesend.
Mir wurde die Ehre zuteil als "Leichtathletik Botschafter des Jahres" ausgezeichnet zu werden. Ich werde mich auf alle Fälle bemühen dieser Rolle weiter gerecht zu werden und dafür eintreten, dass sowohl die Leichtathletik als auch der Behindertensport die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen zusteht.
In diesem Sinne: Alle einschalten, wenn's ab Freitag bei der EM für unsere Athleten um Finaleinzüge, top Platzierungen und vielleicht sogar Medaillen geht!
Am Wochenende ging mit den Staatsmeisterschaften der Nichtbehinderten für mich das Finale der Hallensaison über die Bühne.
Zuerst startete ich über 800m. Die ersten zwei Runden war ich noch voran, danach übernahm EM Starter Niki Franzmair das Tempo. Schlussendlich konnte ich in 1:53,55 den 2. Platz erlaufen und mich über den ersten Vizestaatsmeistertitel über 800m freuen.
Nach 3 Stunden Pause ging ich dann noch über 400m an den Start. Man sollte meinen, dass nach einem flotten 800er nicht mehr viel möglich ist. Aber anscheinend war die "Voraktivierung" nicht schlecht und ich konnte meine Hallen Bestleistung auf 49,53 steigern, was den 4. Platz bedeutete.
Dioe Hallensaison ist damit erfolgreich beendet und ich kann mich ab jetzt auf die kommende Freiluftsaison vorbereiten. Die geht dann im Mai wieder los und erreicht mit der WM im Juli ihren Höhepunkt.
Leicht erschöpft nach einem schnellen 800er beim Meeting heute in Linz. Ein paar Slowenen wollten das EM-Limit angehen und ich konnte das Tempo gut nutzen für eine neue Hallenbestzeit. Mit 1:52,02 konnte ich mich gleich um 0,97 sek. steigern. Auf meine Freiluft Bestzeit fehlen jetzt nur mehr zwei Zehntel. So kanns weitergehn, von mir aus auch bei den Staatsmeisterschaften nächste Woche :)
Am Wochenende bin ich in Wien nochmal über die 400m gestartet. Auf Bahn 2 in einem schnelen Lauf mit Andreas Rapatz gesetzt konnte ich meine Hallenbestleistung gegenüber dem Rennen vor 2 Wochen nochmal leicht auf 49,74 sek. steigern. Vor dem Start hatte ich mir eine Zeit von unter 49,50 als Ziel gesetzt, aber mit der vierten Hallenbestleistung im vierten Hallenwettkampf darf ich mich nicht beschweren.
Bereits kommendes Wochenende folgt der nächste Start. Diesmal über 800m in Linz, bevor am 23.02. mit den Staatsmeisterschaften die Hallensaison schon wieder zu Ende geht.
Beim guglindoor Meeting in Linz konnte ich meine 800m Hallenbestzeit nochmal verbessern. Der Lauf war gut besetzt und ich konnte in der Mitte des Feldes ein gutes Tempo rennen. Die ersten 2 Runden waren einen Hauch zu schnell, aber am Ende stand trotzdem eine 1:52,99. Hauptsache 1:52 ;)
Auch Salzburg wählt wieder seine Sportler des Jahres 2012/2013. Anfang April werden bei der Leonidas Gala die Sieger verkündet und ich habe heuer ganz gute Chancen auf einen der begehrten Löwen. Bitte voten! Jeder Tag zählt neu und man kann mehrmals abstimmen.
Das Laufmagazin RunUp führt auch dieses Jahr eine Wahl zu Österreichs Läufer des Jahres durch. Ich bin einer der nominierten und freue mich über jede Stimme!
Abstimmen kann man bis 13. Jänner und zu gewinnen gibt es eine Teilnahme am Laufcamp der Running Acadamy.
Ein sensationelles Jahr 2012 geht zu Ende. Nach sehr gutem Training ohne Verletzungsplagen konnte ich heuer meine Bestleistungen über 400m und 800m von 49,43 und 1:54,44 auf 48,45 und 1:51,82 deutlich verbessern. Mit den 2 Goldmedaillen bei den Paralympics in London ging dann mehr in Erfüllung, als ich zuvor zu träumen gewagt hatte.
Vielen Dank an alle Anfeuerer, Trainer, Trainingskollegen, Unterstützer und Sponsoren! Mit solch einem Rückhalt freue ich mich schon auf ein spannendes Jahr 2013.
Guten Rutsch, Gesundheit und viel Erfolg im neuen Jahr!
Bauchfleck beim weihnachtlichen Vormittagstraining bis auf ein paar Schrammen unverletzt überstanden ;)
Frohes Fest und ein paar ruhige Tage!
Günther
Ab sofort zu erhalten, das neue Sportmagazin mit den besten Sportbildern 2012.
Am Cover, mein wahrscheinlich bewegenster Moment im ganzen Jahr und der Höhepunkt einer grandiosen Saison. Zieleinlauf 400m und die erste Goldmedaille bei den Paralympics in London.
Der Gesichtsausdruck zeigt's: Schmerz, Erleichterung, Glück!
Bei meinem letzten Wettkampf in dieser Saison musste ich mich dem deutlich schnelleren Walter Paller geschlagen geben. Nachdem ich nach den ersten 100m deutlich in Führung lag kam Walter im Laufe des Rennens immer Näher und zog kurz nach der 300m Marke an mir vorbei. Auf die letzten 100m nahm mir Walter mit seiner Rennmaschine noch 2,5 sek. ab und kam nach 46,74 ins Ziel. Mit meiner Zeit von 49,42 war ich nach 3 Wochen trainingsfreier Zeit aber auch sehr zufrieden.
In London hatten sowohl Walter Pfaller als auch ich eine Zeit geschätzt, die ich im 400m Finale laufen würde. Sollte Walter verlieren, stand ein 400m Rennen gegen mich als Wetteinsatz. Am Ende lag ich mit meiner Einschätzung 7/100stel näher und wir werden am kommenden Samstag sehen wer die Stadionrunde schneller bewältigen kann. Walter mit dem Handbike, ich zu Fuß.
Wer das Spektakel live miterleben möchte, sollte am Samstag, den 29.09., spätestens zum Start um 13:00 an der Leichtathletikanlage am Salzachsee sein. Wir freuen uns über alle Zuseher!!!
Als letzte Startmöglichkeit vor den Paralympics durfte ich bei den Gugl Games in einem top besetzten 400m Lauf, angeführt von Olympiasieger Kirani James, starten.
Neben dem Starterfeld waren auch das Publikum und die Atmosphäre eine Klasse für sich. Auf Bahn 1 gesetzt konnte ich zwar nicht in die Entscheidung eingreifen ;) aber mit einem guten Lauf meine Bestzeit auf 48,48 steigern.
Bei Traumwetter und mit toller Atmosphäre präsentierte sich auch dieses Jahr wieder das gut besetzte Meeting in Andorf. Ich wollte im Vorfeld der Gugl Games am Montag noch einmal meine Schnelligkeit auf den Prüfstand stellen und startete über 100m und 200m.
Über 100m kam ich von Anfang an in keinen flüssigen Lauf und erreichte be 2,2m/s Gegenwind erst nach 12,08 das Ziel. Der Versuch über die 200m deutlich lockerer zu bleiben gelang dann ganz gut. Trotz erneutem Gegenwind von 2,4m/s schaffte ich es mit 23,16 knapp an meine PB von 23,12 heranzulaufen.
Am Samstag hatte ich am Vormittag noch Anti-Doping Seminar in der Pyramide Vösendorf und bin dann direkt weiter zu den österr. Staatsmeisterschaften ins neue Klagenfurter Stadion.
Wie den ganzen Vormittag goss es auch noch aus allen Kübeln als wir ins Stadion kamen. Spätestens nach den ersten paar Schritten Einlaufen waren die Laufschuhe auch gut durchnässt. Bis zum Start der 800m hat es dann allerdings aufgehört zu Regnen und es wurde ein bisschen freundlicher.
Beim 800er war ich auf 4ter Position gesetzt. Leider wurde nicht in Bahnen gestartet und ich wurde nach dem Start eingeklemmt, so dass ich mich am Ende des Feldes wiederfand. Auf der Gegengeraden konnte ich dann einige Positionen gut machen und mich hinter Dominik Stadlmann und Raphael Pallitsch einreihen. Nach verhaltenen 200m in ca- 27-28 gingen wir bei 400m in ca. 55 sek. durch. Auf die letzten 100m hat Raphael dann zum Sprint angesetzt und konnte sich deutlich absetzen. Ich wurde knapp hinter Dominik in 1:52,03 Dritter und konnte mir so die erste Medaille bei Freiluft Staatsmeisterschaften sichern. Die Zeit ist deutliche persönliche Bestleistung (davor 1:53,58) und würde bei einem IPC sanktionierten Bewerb neuen Weltrekord bedeuten.
Nur 90min nach dem 800er startete ich auch über die 400m. Meine Beine waren nach der Vorbelastung natürlich schon etwas schwer und ich war auf den ersten 200m nicht so locker wie sonst. Die Durchgangszeit bei 200m war in 24sek etwas verhalten und ich lag an letzter Position im Feld. Erst auf der Zielgeraden konnte ich Plätze gut machen und ein paar Meter bzw. Zentimeter vor dem Ziel mich auf den Zweiten Platz vorschieben. Mit der Zeit von 49,01 bin ich nach dem 800er auch sehr zufrieden. Die Magnum Sektflasche, die ich bei der Siegerehrung bekam, werde ich allerdings erst nach London öffnen.
Gut einen Monat vor Start der Paralympics bekamen wir am Freitag die offizielle Einkleidung in Wien. Nach fast 2h hatte ich dann alles anprobiert und die richtigen Größen gefunden. Die Ausstattung füllt eine riesige Tasche und ist wirklich gelungen. Viel mehr braucht man nach London glaub ich gar nicht mitnehmen.
Nun ist es auch offiziell. Am Freitag wurde das Leichtathletik Team für die Paralympis nominiert und heute die ganze Delegation vom ÖPC bestätigt. Ich darf als einer von 32 Athleten in London um Medaillen kämpfen.
Gute erholt nach einer Woche Urlaub konnte ich beim Meeting in Vöcklabruck die guten Bedingungen nutzen und zwei neue persönliche Bestleistungen aufstellen.
Ich startete zuerst über die 100m. Bei Windstille geland mir ein guter Start und nach 11,71 Sekunden war der Spuk auch schon wieder vorbei. Neue PB und damit sicher die Schnelligkeitsgrundlage für die 400m 1h später.
Auch über die Stadionrunde ging kein Wind. Beste Voraussetzung. Die ersten 200m habe ich versucht sehr locker zu bleiben und ging in ca. 23,2 durch. Die letzten 100m wurden bekanntermaßen hart, aber ich konnte das Tempo noch relativ gut halten und eine Zeit von 48,64 ins Ziel retten.
Die Leistung über 400m freut mich rießig, zeigt sie doch, dass die Vorbereitung in Richtung London stimmt. Gleichzeitig ist es die drittschnellste in diesem Jahr in Österreich gelaufene Zeit.
Am Wochenende startete ich bei den Int. Deutschen Meisterschaften in Berlin. Diese waren offen ausgeschrieben, so dass eine Vielzahl von internationalen Sportlern die Veranstaltung zur Formüberprüfung nutzte.
Während in unseren Breiten hochsommerliche Temperaturen herrschten, war Berlin am Samstag von Dauerregen gekennzeichnet. Eigentlich wollte ich über die 800m starten, aber nachdem der Start nach dem Aufwärmen auf Grund des Regens auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, habe ich mich abgemeldet und auf die später stattfindenden 400m konzentriert. Der fand zwar wieder bei starkem Regen statt, dafür war ich aber mit der Zeit von 49,39 sehr zufrieden. Mit dieser Zeit gewann ich auch die offene Klasse.
Am Sonntag startete ich noch über 200m. Leider waren die zweiten 100m etwas verkrampft, weshalb ich mit der Zeit von 23,28 nur mäßig zufrieden bin. Ohne Anwesenheit der stärksten internationalen Läufer über diese Distanz konnte ich auch hier die offene Klasse gewinnen. Die Zeit wäre eigentlich ein A-Limit und damit Startberechtigung für die Paralympics in London, ich werde mich dort aber auf die 400m und 800m konzentrieren.
Der zweite Tag der Landesmeisterschaften empfing uns erneut regnerisch, so dass ich den 400er in leichtem Nieselregen laufen musste. Ich blieb trotzdem nur 5 Hundertestel über der Bestzeit von vor zwei Wochen und bin mit den 49,28 sehr zufrieden.
Danach hatte ich ein paar Stunden Zeit um mich vor den zwei Staffeln wieder einigermaßen zu erholen. Zuerst stand die 4x100m Staffel am Programm. Die Übergaben haben ganz gut geklappt und wir wurden in 44,34 zweiter. 15min später mussten wir dann auch schon wieder für die 4x400m an den Start. Anscheinend waren die 400m und die 4x100m eine gute Voraktivierung, denn ich blieb in einem relativ lockeren Lauf erneut unter der 50sek Schallmauer. Mit der gleichen Besetzung wie bei den Staatsmeisterschaften (Matzinger, Pausch, Pammer, Wilhelm) konnten wir in 3:32,24 den Landemeistertitel holen.
Bei den Landesmeisterschaften startete ich am ersten Tag nur über die 800m. Um nicht Opfer des nächsten Regengusses zu werden starteten wir etwas früher und kämpften uns bei ordentlich Gegenwind auf der Zielgeraden über die 2 Runden. Das Tempo war allerdings locker und sehr verhalten, so dass ich 2:01,77 den Lauf gewinnen konnte.
Morgen geht's dann weiter mit 400m und den Staffeln.
Am Samstag fand in Regensburg zum wiederholten Male die Sparkassen Gala statt. Auf Grund der stets starken Starterfelder hat sich das Meeting fest im Leichtathletik Kalender etabliert. Allein über 800m starteten 93 Läufer! Ich war im Vorprogramm in Lauf 6 von 7 an der Reihe.
Ich startete auf der Außenbahn und bin in ca. 26 sek die ersten 200m angegangen. Die nächsten 300m waren mit Durchgangszeiten von 41sek bei 300m und 55sek bei 400m etwas langsamer, wodurch sich zwei andere Läufer an die Spitze setzen konnten. Auf die letztenn 200m konnte ich allerdings nochmal zulegen und so mein Rennen in neuer Bestleistung von 1:53,58 gewinnen.
Beim heutigen Pfingstmeeting in München startete ich über 400m in die Paralympicssaison. Die äußeren Bedingungen waren nahezu perfekt, lediglich ein leichter Wind wehte durchs Münchner Dantestadion.
Im vierten von insgesamt sieben Läufen auf Bahn 5 gesetzt, erwischte ich einen guten Start und konnte auf die ersten Meter gut beschleunigen. Die ersten 200m waren zwar relativ flott, aber trotzdem locker. Auf die letzten 150m konnte ich mich von den anderen Sprintern etwas absetzen und gewann mit 49,23 sek. meinen Lauf. Das bedeutet persönliche Bestleistung und in der jungen Saison Platz 1 in der Weltrangliste.
Mit den Österr. Hallenstaatsmeisterschaften in Linz stand am Wochenende der Höhepunkt der Hallensaison an. Ich startete wie fast schon üblich wieder über 800m und 400m.
Über 800m war ich im schnelleren Lauf gesetzt. Die ersten zwei Runden waren trotzdem relativ verhalten. Erst in der letzten Runde hat Raphael Pallitsch das Tempo deutlich angezogen und das Feld auseinandergerissen. Ich konnte erst auf die letzen 80m das Tempo verschärfen und wurde schlussendlich 5. in 1:56,06.
Den 800m Lauf habe ich muskulär ganz gut verkraftet, so dass ich mich vor den 400m noch relativ gut fühlte. Die erste Runde war zügig, aber nicht zu schnell. Ich ging als Vierter in die dritte Kurve und war in der Lage auf der Gegengeraden auf den 3. Platz vorzulaufen. Den konnte ich bis ins Ziel verteidigen und mich mit neuer Hallenbestleistung über meine erste Medaille bei österr. Meisterschaften freuen.
Am Samstag startete ich beim gut besetzen Indoor Meeting in Wien über 800m und 400m. Über 800m konnte ich den 3. von 4 Läufen gewinnen und meine Saisonbestleistung auf 1:55,62 steigern. 3 Stunden später lief ich die 400m in 50,33 was auch neue SB bedeuted. Alles in allem also ein sehr guter Wettkampf, auch wenn über 800m sicher noch eine Steigerung möglich ist.
Am Wochenende startete ich zum ersten Mal in diesem Jahr in der Halle im Rahmen der OÖ U18/20 Meisterschaften. Unterstützt von meinen zwei Vereinskollegen Florian Pammer und Maxi Fridrich waren wir nur zu dritt am Start. 4 Runden durch die Linzer Halle. Leider bin ich die ersten Hundert (12,5) und in weiterer Folge die 300m in 40 sek. viel zu schnell angegangen. Dem musste ich auf die letzten 2 Runden ordentlich Tribut zollen, so dass am Ende 1:56,01 auf der Zeittafel standen. Ich hoffe beim Wettkampf nächste Woche ist da noch die ein oder andere Sekunde drinnen.